Sizilien-Urlaub

 

Sizilien-Urlaub

An der antiken Stadt Syrakus, die in sizilianischen Barock gehüllt ist, kommt kein Sizilien-Urlauber vorbei.

Natürlich gibt es auch hier, wie in anderen großen Städten auch, Industriestandorte und andere Gebiete, die nicht unbedingt der Hingucker sind. Hat man aber erst mal die Sehenswürdigkeiten entdeckt, ist man fasziniert und überwältigt von der Schönheit der Stadt. Für Urlauber am interessantesten sicherlich ist die Insel Ortygia. Auf diese Insel gelangt man über die Piazza Pancali und hier befindet sich auch das Altstadtzentrum.

Sehenswert ist der Apollon-Tempel, der im 6. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurde und als das älteste Heiligtum von Syrakus gilt. Es sind immerhin noch das Fundament, ein Teil der Wand und einige Säulenreste erhalten.

Um die Piazza Duomo herum ist der barocke Stil wieder wunderbar zu erkennen. Hier steht der Dom Santa Maria delle Colonne. Auch bei diesem Gebäude fallen am Hauptportal und im Inneren die gewaltigen Säulen auf.

Was man sich als Urlauber auch nicht entgehen lassen sollte – darüber schreiben oft Reiseberichte – ist die Flaniermeile Foro Italico. Da trifft an interessante und entspannte Leute und alle kommen gerne hierher. Etwas weiter in südlicher Richtung erreicht man die Fonte Aretusa, eine Süßwasserquelle in direkter Nähe zum Meer. Um diese Quelle erzählt man sich in Syrakus Geschichten vom Flussgott Alphaios und der Liebe zu der Waldnymphe Arethusa.

Am südlichsten Zipfel von Ortygia liegt das Castello Maniace. Es wurde im Jahre 1038 vom Feldherrn Georg Maniakes gebaut. Heute ist es ein quadratischer Bau mit vier Ecktürmen und ist dem Erweiterungsvorhaben Friedrich des II. zu verdanken.

Auf Festlandseite findet sich Neapoli, die Neustadt. Es ist schon erstaunlich, dass man hier die größte Ausgrabungsstätte von Syrakus findet, den Parco Archeologico della Neapoli. Hier kann man sich richtig viel Zeit nehmen, um die vielen Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Allein das Teatro Greco ist ein gewaltiges und sehr beeindruckendes Bauwerk. Wie viele Sklaven müssen sich dafür geschunden haben, um die Sitzreihen im Zuschauerraum aus steinharten Felsen zu hauen. Dieses Theater wird übrigens auch heute noch für Aufführungen genutzt. Am besten kann man fragt dazu beim Reise buchen nach.